SBB FastLane – nie mehr warten: Essen vorbestellen, bezahlen und abholen.

SBB FastLane – nie mehr warten: Essen vorbestellen, bezahlen und abholen.
27. November 2018, Philipp Leimgruber im Gespräch mit Karolina Tomovic.

SBB FastLane – nie mehr warten: Essen vorbestellen, bezahlen und abholen.

Der neue Service «SBB FastLane» steht den Kundinnen und Kunden seit neuestem in der «Mein Bahnhof» App für den Zürich HB zur Verfügung. Essen und Getränke via App vorbestellen und abholen – simpel und schnell. Bei der Projektleiterin Karolina Tomovic habe ich nachgefragt, wie SBB FastLane funktioniert und was die Kunden dazu sagen.

Was ist SBB FastLane?

SBB FastLane ist ein Pilotprojekt im Rahmen unserer Initiative «My Smart Station Zürich HB». Es ist ein «Click&Collect»-Service in der «Mein Bahnhof» App für den Zürich HB. Nutzer können über SBB FastLane Essen und Getränke von diversen Take-away Betrieben vorbestellen, bezahlen und dann vor Ort abholen – ohne warten oder Schlange stehen. Einen ähnlichen Service kennt man bereits von der Post mit «Pick Post», bei dem man ganz einfach im Vorfeld online definieren kann, wann und wo man seine Pakete abholen möchte.

Wie funktioniert SBB FastLane genau?

Um den Service zu nutzen, muss man als neuer Nutzer die «Mein Bahnhof» App herunterladen oder als bestehender Nutzer aktualisieren. Für die erste Bestellung ist eine Anmeldung sowie das Hinterlegen einer Kreditkarte erforderlich. Danach geht es einfach: SBB FastLane anwählen, im Angebot das gewünschte Produkt auswählen, Abholzeit angeben, via hinterlegte Kreditkarte bezahlen, abholen und fertig. Und sollte etwas dazwischenkommen, kann die Bestellung bis 15 Minuten vor Abholzeit geändert oder storniert werden.

Was wird angeboten?

Bei SBB FastLane ist für jeden Geschmack etwas dabei. In einer ersten Phase kann bei den folgenden Anbietern im Zürich HB vorbestellt werden: Brezelkönig, Caffè Spettacolo, Il Baretto, Hitzberger, Nordsee, Rapido, Rice Up!, Sora Sushi und Yooji’s. Von Sushi, über Burger bis zum Kaffee gibt es (fast) alles. Während der Pilotphase kann jeder teilnehmende Mieter zehn Produkte anbieten. Ab Januar sollen dann weitere interessierte Betriebe im Zürich HB aufgenommen werden. Die Pilotphase dauert bis Ende April 2019 und wird bei Erfolg auf die weiteren Top 5 Bahnhöfe Basel, Bern, Genf und Luzern ausgerollt.

Was sind die grossen Herausforderungen bei diesem Projekt?

Wir mussten herausfinden, ob die Kunden einen solchen Service überhaupt nutzen würden und wie wir den Bestell- und Bezahlvorgang in der App möglichst schnell und einfach gestalten können. Ausserdem war es eine Herausforderung, den Abholhort «FastLane» im Geschäft zu kennzeichnen. Weder wir von der SBB noch die Mieter hatten für einen solchen gemeinsamen Service ein «Standard-Designkonzept».

Ihr habt erste Prototypen in der SBB Sandbox und mit einer kleinen «Community» getestet. Was habt ihr gelernt?

Wir haben herausgefunden, dass wir prinzipiell auf dem richtigen Weg sind und konnten aufgrund der Kundenfeedbacks noch einige Anpassungen vornehmen. Ein registrierter Kunde spart nun in der App zwei Klicks beim Bestellprozess. Für das einfachere Auffinden der Geschäfte im Bahnhof kommt man neu mit einem Klick auf die interaktive Bahnhofskarte. Zudem haben wir gelernt, wie wichtig es ist, dass der Kunde im Geschäft sieht, wo er sein Produkt abholen kann.

Folgendes Video veranschaulicht, wie SBB FastLane funktioniert.
SBB FastLane: Vorbestellen und ohne Wartezeit abholen.

Bei SBB FastLane ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Kundenerlebnisse schaffen und die Aufenthaltsqualität am Bahnhof steigern. Dies sind die zentralen Ziele des Projekts «My Smart Station Zürich HB». SBB FastLane ist ein weiterer Schritt hin zum digitalsten und persönlichsten Verkehrsnotenpunkt der Welt. Dies ist das Ziel der Wette im Rahmen der Digitalswitzerland Challenge, welche noch bis April 2019 läuft.

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Author

Karolina Tomovic.
Karolina Tomovic.
Karolina Tomovic ist Projektleiterin im SBB Projekt «My Smart Station Zürich HB». Zudem arbeitet sie im konzeptionellen Bahnhofmanagement und ist zuständig für die Steigerung der Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen. Karolina hat ihren Master an der Universität Fribourg in Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Strategisches Management, Informations- und Kommunikationstechnologie und European Business absolviert.

interviewt von

Fokusthemen

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