Wie das Areal Neugasse zu einem vielfältigen Quartierleben beitragen kann.

Wie das Areal Neugasse zu einem vielfältigen Quartierleben beitragen kann.
16. Oktober 2018, Barbara Zeleny

Wie das Areal Neugasse zu einem vielfältigen Quartierleben beitragen kann.

Beteiligung bleibt Programm: Da wo oft der öffentliche Diskurs durch lange intransparente Planungsprozesse verstummt, macht das Projekt Neugasse bewusst weiter. Denn wo heute das Reparaturzentrum (Depot G) der SBB steht, entsteht morgen mit der Neugasse ein neues Stück Stadt – auf einer Fläche, die grösser ist als vier Fussballfelder. Mitten in Zürich, mitten im Kreis 5. Hier sollen für die Nachbarschaft und die ganze Stadt unterschiedliche Angebote für Wohnen und Arbeiten sowie grosszügige öffentliche Räume entstehen. Künftig stehen an der Neugasse nebst neuen Wohnungen und einer Schule rund 10’000 m² für Detailhandel und anderes Gewerbe, Kultur, Gastronomie und Gemeinschaftsnutzungen zur Verfügung.

„Begegnungszonen für Wohnzonen“ – so lautete unter anderem ein spannender Input aus dem 6. Grossgruppenworkshop zur Quartiererweiterung Neugasse. In den vergangenen Wochen diskutierten Interessierte aus der Bevölkerung mit dem Planerteam dies und weiters zum Thema «Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen». Unter anderem wurden folgende Fragen gestellt: Wie vertragen sich Gewerbe und Wohnen?  Welche Herausforderungen stellen sich Gewerbe- und Kulturbetrieben heute in der Stadt Zürich und im Kreis 5? Welche Rahmenbedingungen benötigen oder wünschen sich die künftigen Nutzerinnen und Nutzer daher in Zukunft?  Und was muss erfüllt sein, damit sie einen Beitrag zum Quartier leisten können? Von welchen Strategien und Technologien kann ein Areal wie die Neugasse profitieren?

Workshop Neugasse


Als Auftakt zum 6. Workshop hierzu debattierten anlässlich eines Hallengesprächs Barbara Buser (Baubüro in situ / denktstatt sàrl), Giacomo Dallo (Geschäftsführer Offene Jugendarbeit (OJA) Zürich), Ueli Keller Präsident der Stiftung PWG), Romano Zerbini (Direktor der Photobastei) mit der Stadtforscherin Gesa Witthöft in einer Podiumsdiskussion über die Herausforderungen von Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen. Wie sieht ein funktionierendes Erdgeschoss in einer zentralen Lage aus? Sicherlich Durchmischt und weniger statisch als oftmals in neuen Entwicklungen geplant – so der Konsens beider Veranstaltungen. Weitere Infos unter www.neugasse-zuerich.ch.

Hallengespräch und Workshop Neugasse
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