In vier Phasen zum erfolgreichen Arbeitsplatzkonzept.

In vier Phasen zum erfolgreichen Arbeitsplatzkonzept.
4. Juli 2019, Stefan Holzinger

In vier Phasen zum erfolgreichen Arbeitsplatzkonzept.

Neue Arbeitsplätze nach modernen Standards zu entwerfen braucht Erfahrung, interdisziplinäre Planung und ein Konzept. Wie muss man sich die Entstehung eines sogenannten «Workplace» Konzepts für ein Bürogebäude vorstellen?

Folgende vier Phasen führen zum erfolgreichen Konzept:

1. Definieren der Eckwerte.

In der Entwicklungsphase des Gebäudes (Phase Architekturwettbewerb) werden Eckwerte vorgegeben, die aus den übergeordneten Arbeitsplatzstandards abgeleitet werden. Unter anderem werden die Zahl der Arbeitsplätze, sowie die Anzahl und Grösse von verschiedenen Raummodulen definiert.

2. Konzept verfeinern.

Nach Vorliegen der Ergebnisse aus dem Architekturwettbewerb, wird das Arbeitsplatzkonzept gemeinsam mit Nutzern und Workplace-Spezialisten verfeinert und auf die gebäudespezifischen Eigenheiten adaptiert. Es werden beispielsweise offene Raummodule sinnvoll auf dem Grundriss verortet und ein Referenzlayout als Grundlage für die nächsten Phasen erstellt.

3. Gestalterische Umsetzung.

In der dritten Phase erfolgt die gestalterische Umsetzung durch (Innen-) Architekten. Entscheidend für das Gelingen ist dabei eine integrale Sicht auf die Arbeitsumgebung: Gebäudestruktur, Raumtypologien, Innenarchitektur sowie physische und ICT Ausstattungselemente werden zu einem homogenen Ganzen gestaltet. Diese Arbeiten werden von einem Gestaltungsgremium eng begleitet.

4. Belegungsplan erstellen.

Zum Abschluss wird ein Belegungsplan ausgearbeitet, der sich an Geschäftsprozessen orientiert und operative Synergien unterstützt. Für den Campus Wankdorf wurde beispielsweise die Belegungsplanung über drei Gebäude entwickelt, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit unter 4'100 Mitarbeitenden bestmöglich zu fördern und um einen guten «Fit» zwischen Gebäudequalitäten und Arbeitsformen zu erreichen.
 

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Stefan Holzinger
Stefan Holzinger
Stefan Holzinger MRICS ist Geograf und Immobilienökonom. Er leitet seit 2009 das Portfolio Bahnproduktion im Portfoliomanagement von SBB Immobilien. Stefan Holzinger bloggt zu Trends im Corporate Real Estate Management und berichtet über innovative Lösungsansätze im Workplace Management.
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