Aber bitte mit Soja! Warum „Coop Karma“ bald seinen zweiten Supermarkt für vegetarische und vegane Produkte eröffnet.

Aber bitte mit Soja! Warum „Coop Karma“ bald seinen zweiten Supermarkt für vegetarische und vegane Produkte eröffnet.
14. März 2018, Alexandre Du Pasquier im Gespräch mit Patricia Ganz

Aber bitte mit Soja! Warum „Coop Karma“ bald seinen zweiten Supermarkt für vegetarische und vegane Produkte eröffnet.

Mit dem ersten «Karma»-Shop im Bahnhof Zug lancierte Coop ein Ladenkonzept, das es in der Schweiz so bisher nicht gegeben hat. «Karma» bietet im Lebensmittel-Bereich alles, was Vegetarier und Veganer täglich wünschen und unterscheidet sich deutlich von den bekannten Formaten Coop to go, Zopf&Zöpfli oder Marché Express. Was steckt hinter den neuen Foodtrends wie Karma und wie läuft das Geschäft im Bahnhof? Darüber habe ich mich mit Patricia Ganz unterhalten. Sie ist Brand Managerin für Karma und selbst Vegetarierin.

Vor gut neun Monaten eröffnete der erste Karma-Shop am Bahnhof Zug. Wie ist das Geschäft gestartet?

Der "Karma"-Shop in Zug kommt bei unseren Kunden und Kundinnen sehr gut an und wir erhalten sehr viele positive Feedbacks. Mit unserem ersten "Karma"-Shop sind wir erfolgreich gestartet.

Was ist das Erfolgsgeheimnis Ihres neuen Geschäftskonzepts und welche Zielgruppe/n haben Sie?

Die Nachfrage nach vegetarischen und veganen Produkten nimmt laufend zu. Dies stellen wir auch bei unserer vegetarischen und veganen Eigenmarke "Karma" fest, die wir 2013 mit grossem Erfolg in unsere Läden gebracht haben: Karma wächst und ist bei unseren Kunden sehr beliebt. Mit dem "Karma"-Shop fassen wir unsere vegetarische und vegane Kompetenz zusammen und bauen diese weiter aus. Mit dem Shop sprechen wir alle an, die sich gerne vegetarisch oder vegan ernähren, sich als Flexitarier bezeichnen oder sich für Food-Trends und abwechslungsreiches Essen interessieren.

Warum haben Sie sich den Standort am Bahnhof ausgesucht? Wäre es in der Innenstadt in der Fussgängerzone nicht besser?

Zug hat sich als geeigneter Standort erwiesen – neben der Lage am Bahnhof war auch die Ladenfläche passend für das Format. Wir sind davon überzeugt, dass das Potential für hochwertige und abwechslungsreiche vegetarische und vegane Produkte an diesem hochfrequentierten Standort gross ist.

Wie locken Sie Käufer in Ihren Laden? Sagen Sie in drei Sätzen, warum ich zu Ihnen kommen soll? 

Wer gerne Worldfood kocht, neue Foodtrends entdeckt oder sich eine gesunde Verpflegung für unterwegs gönnen möchte, ist im "Karma"-Shop genau richtig. "Karma" bietet als Vollsortimenter im Lebensmittel-Bereich alles, was Vegetarier, Veganer und Flexitarier täglich brauchen. Nebst Frischeprodukten umfasst das Sortiment Grundnahrungsmittel, Kosmetik-Produkte sowie eine Auswahl der wichtigsten Non-Food-Produkten – natürlich vegan oder vegetarisch. Frisch zubereitete Speisen und Getränken, wie abwechslungsreiche Salat- und Müesli-Bowls, hausgemachte Sandwiches sowie feine Smoothies, runden das Angebot ab. Wer es eilig hat, kann sich an unserer attraktiven Kaffee- und Teebar rasch mit Spezialitäten wie dem Golden Kurkuma Latte oder dem veganen Hot Dog versorgen.

Planen Sie derzeit weitere Karma-Filialen? / Welchem Zukunftsprojekt widmen Sie momentan ihre meiste Aufmerksamkeit?

Es ist ein zweiter Standort im Zürcher Letzipark geplant, der am 14. März eröffnet werden soll. Die Vorbereitungen hierfür sind im vollen Gange.

In welcher Hinsicht spielt das Thema ‚Smart Shopping‘ eine Rolle bei Ihnen?

Das Sortiment des "Karma"-Shops umfasst qualitativ hochwertige Produkte. Neben Eigenmarken finden "Smart Shopper" auch viele exklusive vegane Markenartikel. Dazu ist ein Drittel des ganzen Angebots biologisch oder Max-Havelaar-zertifiziert.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: Der Bahnhof ist für mich …

...der Ausgangspunkt für vegane und vegetarische Reisen um die ganze Welt.

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Patricia Ganz
Patricia Ganz
Patricia Ganz hat einen Master of Science in Business und Economics der Universität Basel. Nach ihrem Studium startete sie bei Coop als Marketing Controller im Category Management. 2015 wechselte sie in die Category Frischconvenience und betreute unter anderem die vegetarischen Sortimente. Seit Anfang 2017 ist sie als Brand Manager für die Coop Eigenmarken Karma und Betty Bossi tätig. Dabei betreut sie das neue Format Karma und ist verantwortlich für das Sortiment.

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