«Superguud» sorgt an Grossbahnhöfen mit wachsendem Erfolg für Entschleunigung durch Genuss

«Superguud» sorgt an Grossbahnhöfen mit wachsendem Erfolg für Entschleunigung durch Genuss
6. November 2017, Daniela Corboz im Gespräch mit Alexander Mayrhofer

«Superguud» sorgt an Grossbahnhöfen mit wachsendem Erfolg für Entschleunigung durch Genuss.

Pendler und Passanten im Zürich Hauptbahnhof schätzen den knallgelben Take-Away in der Passage Sihlquai seit Herbst 2014. Anfang 2017 hat sich «Guudy» in «Superguud» umbenannt. Unlängst eröffnete das Unternehmen zwei weitere Filialen, eine im Bahnhof Basel SBB sowie eine in der Halle Landesmuseum des Zürich Hauptbahnhof. Das Angebot variiert nach Tageszeit und umfasst u.a. Kaffee, Gipfeli, Sandwiches, Salate und Hot Dogs. Ich habe mich mit Geschäftsführer Alexander Mayrhofer über die jüngste Expansion unterhalten.

Herr Mayrhofer, Sie haben Ihr Unternehmen innert kurzer Zeit von einem Shop auf drei erweitert. Dürfen wir uns auf noch mehr «Superguud»-Geschäfte an weiteren Bahnhöfen freuen?

Ja, es ist geplant, mittelfristig noch zwei weitere Standorte zu eröffnen. Der Fokus liegt derzeit aber noch auf der Optimierung der bestehenden Geschäfte.

Was war der Grund für Ihre jüngste Namensänderung von «Guudy» zu «Superguud»?

Das Gastronomie-Konzept wurde von unserer Consulting Agentur entwickelt, diese betreibt auch Forschung im Bereich ‘Markenentwicklung’, darunter fällt auch das Thema ‘Rebranding’.

Was ist das Besondere an Ihrem Konzept?

Es ist immer ein wenig schwierig bzw. heikel sich selbst zu beurteilen, deshalb überlassen wir die Beantwortung dieser Frage lieber unseren Kunden. Am ehesten jedoch sind es unsere freundlichen, zuvorkommenden Mitarbeiter.

Wie wichtig ist für Sie das Thema Genuss und wie passt das Konzept to go mit geniessen zusammen?

Am Bahnhof kann es mitunter hektisch zugehen, insbesondere in einem so grossen wie dem Zürich Hauptbahnhof. Deshalb ist es als Dienstleister wichtig, möglichst für Ruhe und Entspannung – die berühmte ‘Entschleunigung’ – zu sorgen. Letztere kann über den Genuss gefördert werden, denn, wann immer ich etwas geniesse, entspanne ich mich automatisch.  

Wie locken Sie Käufer zu Ihrem Geschäft?

Ich denke, dass wir ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Wie binden Sie das Internet in Ihr Konzept mit ein?

Unsere bisherige Erfahrung lässt vermuten, dass das Internet für diese Form des Retail keine hohe Relevanz besitzt, weshalb wir auch keinen sonderlich konzeptionellen Fokus auf dieses Thema setzen. Man muss hier vielleicht noch ergänzend sagen, dass wir ein sehr kleines Unternehmen sind und dies eventuell mit zunehmender Grösse an Bedeutung gewinnt.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: Der Bahnhof ist für mich …

... ein faszinierender Ort, an dem viele Menschen zusammenarbeiten, um andere Menschen im Idealfall glücklich zu machen, oder zumindest von A nach B zu bringen.

Wie sieht der Bahnhof in zehn Jahren für Sie aus?

Ich denke nicht, dass sich der Bahnhof im Wesentlichen ändern wird. Mit Sicherheit wird es jedoch noch ein wenig hektischer und dynamischer werden, da der Zuzug zu den Ballungszentren und somit die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel konstant steigen. Die ‘natürlich-organische’ Gestaltung der Städte und somit auch der Mobilitätszentren dürfte als Gegenpol an Bedeutung gewinnen.

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Alexander Mayrhofer
Alexander Mayrhofer
Der Österreicher Alexander Mayrhofer ist seit dem 20. Lebensjahr selbständig. Nach langjähriger Beratertätigkeit in diversen Industrien in Österreich und der Schweiz liegt sein Aktivitätsschwerpunkt derzeit bei der Entwicklung der Unternehmen «Great Sales Force» (spezialisiert auf die Realisierung von Vertriebssteigerungspotenzial) und «Superguud» (Retail).

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