Think big, start small: Erkenntnisse vom World Web Forum 2019.

Think big, start small: Erkenntnisse vom World Web Forum 2019.

Think big, start small: Erkenntnisse vom World Web Forum 2019.

Am 17. und 18. Januar 2019 fand in Zürich das World Web Forum statt. Experten und Meinungsmacher aus verschiedenen Branchen rufen an diesem Forum dazu auf, mutig zu sein und den Wandel in der Welt aktiv voranzutreiben, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Lernen vom Tourismus und der Blockchain.

Die Immobilienexperten am Forum waren sich einig, dass die Zukunft einige grosse Veränderungen mit sich bringen wird und diese schneller kommen als viele denken. Vielfach sind sie schon da, wenn auch noch nicht in Europa oder der Schweiz. Umso mehr müssen wir uns diesen aktiv stellen, um den Kundenanforderungen auch künftig gerecht zu werden. Mich beeindruckten hierzu die Präsentationen im Bereich Mobilität, Tourismus und Blockchain. Sie gaben mir zum Teil neue Einblicke, wie andere Branchen auf die Digitalisierung reagieren und wie weit verschiedene Services schon vorangeschritten sind.

Zum Beispiel die Destination Laax, die sich aktiv auf die Zukunft vorbereitet, in der aufgrund des Klimawandels andere Verhältnisse herrschen werden. Oder die Blockchain-Technologie, die grundsätzlich schon jetzt in der Wohnungsvermietung und -vermittlung genutzt werden könnte. Spannend bei all diesen Themen ist die Verknüpfung der Technologien und Branchen untereinander. Es ist wichtig, sich nicht nur auf sich zu konzentrieren, denn neue Partnerschaften und Mitbewerber kommen heute meistens aus ganz anderen Bereichen und Branchen. Wer hätte beispielsweise gedacht, dass mit UBER ein IT-Unternehmen aus den USA mit einer App den Mobilitätsmarkt weltweit aufmischt.

Wir sind mit unserer Challenge «My Smart Station Zürich HB» und den vielen Pilotprojekten darin gut positioniert. Sei es unser Projekt SBB Augmented Reality für die Zukunft der Kundeninformation oder unsere Idee des Bahnhofcockpits, mit dem wir die Bahnhöfe effizienter steuern und so direkt auf Ereignisse vor Ort eingehen können. Dies ist aber erst der Anfang. Mir ist bewusst geworden, dass auch wir uns mit den Themen Blockchain und Big Data mehr auseinandersetzen und konkrete kleine Anwendungsfälle pilotieren müssen. Ganz im Sinne von «think big, start small, learn fast».

Mit «Nicht-Konsens» zum Erfolg.

Einen spannenden Vortrag über das Geheimnis der grossen Silicon Valley Firmen und ihren revolutionären Erfolg gab es von Bill Barnett, Professor in Business Leadership, Strategy and Organizations an der Stanford Universität in USA. Er erklärte anhand von Google, Apple und Microsoft, wie so genannter «Nicht-Konsens» zu revolutionärem Erfolg führt. Viele Unternehmen wünschen sich genau diesen Erfolg, setzen aber aktuell auf Konsens, Einigkeit und Übereinstimmung innerhalb der Organisation, anstatt auf andere Sichtweisen, Perspektiven und Potentiale als der Rest der Firma. Barnett zufolge können alle Unternehmen mit dem «Path to Greatness» erfolgreich sein. Sein Credo: Abweichen vom normalen Weg, Entdecken und Ausdauer führen einen schlussendlich zu Wachstum.

Eine ähnliche Aussage predigt auch Jack Ma, Gründer von Alibaba: «“Don’t hire the most qualified, hire the craziest." Das klingt für mich nach einer intelligenten Strategie. Man braucht Menschen mit unterschiedlichen Ideen, um ein Unternehmen zum Erfolg zu bringen. Dies gilt für ein Start-up gleichermassen wie einen Konzern wie die SBB.

Mit unserem Labor My Smart Station Zürich HB im Rahmen der Wette zum digitalsten und persönlichsten Verkehrsknotenpunkt der Welt, können wir genau diese Ansätze des «Nicht-Konsens», des Abweichens vom normalen Weg, des Entdeckens und Ausprobierens umsetzen. Und wir treiben damit den Wandel aktiv mit voran, um den künftigen Kundenanforderungen gerecht zu werden.

WWF

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