Smart Public Space.

Smart Public Space

Smart Public Space.

Städte, Quartiere und Areale beeinflussen, wie wir uns bewegen, verhalten, fühlen und miteinander interagieren. Durch die stetige Verdichtung im städtischen Umfeld wird die Ausgestaltung des öffentlichen Raums immer wichtiger. Dabei helfen Smart Public Spaces als vernetzte, automatisierte, funktional flexible und ressourcenschonende Areale.

Die SBB besitzt in zahlreichen Schweizer Städten und Gemeinden grossflächige Areale an verkehrsgünstigen Lagen. Gemeinsam mit aktuellen und potenziellen Nutzern sowie weiteren Stakeholdern trägt die SBB die Verantwortung, diese Flächen in zukunftsweisende, nachhaltige Areale und attraktive Lebensräume zu entwickeln. Dieser Prozess ist dynamisch und bedingt ein partizipatives Vorgehen und entsprechendes Know-how sowie entwicklungsfähige Verwaltungsstrukturen.

Smarte Stadtentwicklung ist eine kontinuierliche, keine lineare Abfolge von Phasen. Wird die Bevölkerung miteinbezogen, können Bedürfnisse erkannt und allfällige Konfliktbereiche gelöst werden. So entstehen lebendige Quartiere mit funktionaler, demografischer und soziokultureller Durchmischung zum Wohnen, Arbeiten, Konsumieren und Verweilen, die nahtlos ins Umfeld integriert sind und eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniessen. Solche Quartiere unterstützen eine vitale lokale Wirtschaft.

Ziel.

Die SBB entwickelt in ihren Arealen stadtprägende Freiräume der Begegnung. Dadurch entstehen attraktive und sichere Lebensräume mit optimaler Mobilitätsanbindung.

Beitrag.

  • Die SBB setzt bei der Arealentwicklung und insbesondere bei der Aussenraumgestaltung auf Partizipation.
  • Die SBB optimiert die Nutzung und Bewirtschaftung ihrer Areale durch vernetzte Sensorik.
  • Die SBB baut multifunktionale Areale mit ökologisch wertvollen Aussenräumen, die eine hohe Aufenthaltsqualität für verschiedene Anspruchsgruppen aufweisen.

Aus der Praxis: Beteiligungsverfahren Neugasse, Zürich.

Bei der Entwicklung des städtebaulichen Konzepts für das Areal Neugasse in Zürich hat die SBB direkt mit der Bevölkerung zusammengearbeitet.

Über einen Zeitraum von acht Monaten haben rund 200 Personen an Workshops teilgenommen. Die Teilnehmenden formulierten Ideen und Ansprüche, bauten Modelle und diskutierten Lösungsmöglichkeiten. Nach weiteren Vertiefungen durch die Fachleute entstand das städtebauliche Entwicklungskonzept. Interessierte konnten sich via Projektwebseite, Newsletter und Hallengesprächen auf dem Laufenden halten.

Trotz des erhöhten Aufwands hat sich das Verfahren für alle Beteiligten gelohnt. Die Teilnehmenden konnten ihre Perspektive in das Bauprojekt einbringen und die SBB und ihre Partner ein umfassenderes Verständnis für das Areal gewinnen. In Zukunft wird die SBB aufbauend auf den Erfahrungen in der Neugasse auch in anderen Bauprojekten auf diese Art von Beteiligungsverfahren setzen.