Smartmo: Weiterentwicklung des digitalen Velo-Parkings.

Smartmo: Weiterentwicklung des digitalen Velo-Parkings.
3. Juni 2020, Bruno M. Lochbrunner

Smartmo: Weiterentwicklung des digitalen Velo-Parkings.

Das Fahrrad und die Abstellflächen dafür sind ein wichtiger Teil der Mobilitätshubs der Zukunft. Durchschnittlich fahren bereits heute 10% der Kundinnen und Kunden der SBB entweder mit dem Velo zum Bahnhof oder nutzen Bike-Sharing für die letzte Etappe zum Arbeitsplatz. Um die Angebote laufend zu verbessern, testet die SBB gemeinsam mit smartmo am Bahnhof Luzern und dem Bahnhof Uster digitale Veloparkplätze. Die Erkenntnisse aus dem Pilot-Projekt lassen bereits eine Verfeinerung der Konzepte zu. So sind auf Grund von Kundenbefragungen und -Wünschen die smartmo-Plätze neu kostenlos. Bezahlt wird nur der Strom für das E-Bike.

Nachhaltige Mobilität, abgestimmt auf auf den Kundennutzen.

«Ziel sind bedürfnisorientierte Lösungen für optimale Velo-Park-Möglichkeiten», sagt Daniel Hänggi, CEO der smartmo AG. «So leistet smartmo einen Beitrag zur Lebensqualität in den Städten und zur Erreichung der gesetzten Umweltziele.» Smarte Mobilität bedeutet für smartmo auch, dass sie der SBB die digitale Steuerung und Bewirtschaftung ihrer Veloparkflächen ermöglicht. Diese sollen sich mittel- und längerfristig zu wichtigen Mobilitätsflächen transformieren – analog zum Park+Rail-Angebot. In Zukunft werden dort verschiedene Fahrzeuge und Services angeboten: Scooter, Trottinette und weitere Formen der Mikromobilität und des Langsamverkehrs. Dabei steht das E-Bike im Fokus, denn jeder zweite Pendler legt mit dem Auto eine Distanz von maximal 15 km zurück. Da bietet sich das E-Bike als nachhaltige Alternative an. Umfragen haben zudem ergeben, dass sich 55% der E-Biker einen sicheren und breiteren Parkplatz sowie Lademöglichkeiten wünschen. Diesen Erwartungen wird die SBB mit smartmo gerecht.

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Bruno M. Lochbrunner
Bruno M. Lochbrunner
Bruno M. Lochbrunner arbeitet seit 1996 bei der SBB und beschäftigt sich aktuell als Intrapreneur mit der Entwicklung von neuen Mobilitätsdienstleistungen und der Weiterentwicklung der Bahnhöfe zu Mobilitätshubs, im Speziellen mit der Optimierung der Parkierung und der SBB P+Rail App.
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