Volta Basel: Zwischennutzung «Lysa Büchels Garten».

Volta Basel: Zwischennutzung «Lysa Büchels Garten».
15. Juli 2021

Volta Basel: Zwischennutzung «Lysa Büchels Garten».

In den nächsten Jahren entsteht auf dem Areal Volta in Basel ein neues Kleinquartier. Die SBB plant Wohnungen, darunter 30 Prozent Genossenschaftswohnungen, sowie Flächen für Gewerbe und Dienstleistungen. Zudem realisiert der Kanton Basel-Stadt begrünte Freiräume und einen Quartierplatz. Der Baubeginn der ersten Etappe des Neubauprojekts ist voraussichtlich im Sommer 2023, der Start der zweiten im Frühjahr 2024. Bis dahin stellt die SBB das Baufeld 2 mit einer Fläche von rund 19 000 Quadratmetern für die Zwischennutzung «Lysa Büchels Garten» zur Verfügung. Damit soll das Areal belebt und die Quartier- und Stadtbevölkerung in die Entwicklung des neuen Stadtraums einbezogen werden.

«Lysa Büchels Garten».

Die potentiellen Partnerinnen und Partner für die Zwischennutzung wurden in einem öffentlichen Projektaufruf gesucht. Ende 2020 sind 10 ausgewählt worden, die ab Juli 2021 das Areal mit sportlichen, kulturellen und gastronomischen Angeboten bespielen. Offen stehen eine Bühne, Padel-Courts, Boule-Bahnen, Bike Trial, Skaterampe, Buvette und vieles mehr. Von den insgesamt 19‘000 Quadratmetern sind 5’000 Quadratmeter für saisonale, temporäre Projekte bestimmt. Gross geschrieben wird auch die Nachhaltigkeit. Unter anderem ist ein Minihaus zu sehen, das die Kreisläufe der Natur zum Vorbild nimmt. Zudem erleben 13 Pflanztröge aus dem abgeschlossenen Zürcher Projekt Europaallee statt Entsorgung ein Revival und setzen erste grüne Akzente in Volta Basel.

Die Zwischennutzung wurde in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilsekretariat Basel-West und in Abstimmung mit der Stadtentwicklung des Kantons Basel-Stadt entwickelt. Die Umsetzung wird von der Stadtgärtnerei sowie den Industriellen Werken Basel unterstützt. Möglich machen «Lysa Büchels Garten» aber vor allem der Enthusiasmus und die kreative Energie der Zwischennutzer sowie die Partizipation der Bevölkerung im Hinblick auf die künftige Identität des Ortes.

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